BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

MONHEIM am Rhein

GRÜNE-Monheim begrüßen Olympische- und Paralympische Bewerbung der Region Köln/Rhein-Ruhr

Stellungnahme 03/2026

Die Ratsfraktion der Monheimer GRÜNEN unterstützt die geplante Bewerbung der Region Köln/Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 mit Monheim am Rhein als Austragungsort der Skaterwettbewerbe.

Die Austragung der Skateboard-Wettkämpfe während der Olympischen Spiele wäre ein sportliches Highlight. Darüber hinaus sind wir GRÜNE davon überzeugt, dass eine solche Veranstaltung langfristige Impulse für den Breitensport, den Tourismus und die städtische Entwicklung Monheims setzen kann.

Das Vorhaben bietet unserer Stadt die Chance, ein langfristig nutzbares Sportzentrum zu schaffen, das auch über die Spiele hinaus sowohl als nationales/internationales Leistungszentrum, wie auch als öffentlicher Sport- und Begegnungsort genutzt werden kann. Mit Fördergeldern würde der Bau der bereits geplanten Anlage und weiterer Infrastruktur möglich, ohne die städtischen Finanzen zu sehr zu belasten.

Darüber hinaus erhält unsere Stadt die einmalige Möglichkeit, sich überregional als innovative und weltoffene Stadt darzustellen und bekannt zu werden. 

„Monheim am Rhein ist eine lebendige Stadt mit einer aktiven Sport- und Jugendkultur - das wollen wir zeigen“, erklärt Sabine Lorenz, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. Besonders hervorzuheben ist das große Engagement des Vereins ‘Rollkultur Monheim‘, der mit der Ausrichtung von Stadtmeisterschaften bereits seit mehreren Jahren eine wichtige Rolle im städtischen Leben spielt. 

Die Versiegelung durch den Bau der Skateranlage haben wir ebenfalls in unsere Abwägung einbezogen. Wir sind allerdings der Meinung, dass es sich bei dieser Fläche, eingebettet zwischen Tennis- und Fußballplätzen im Sportzentrum Kielsgraben, im Gegensatz zum benachbarten und geschützten Greisbachsee, zumindest für den Natur- und Artenschutz um keine besonders hochwertige Freifläche handelt.

Wir möchten ehrlich sein: Olympische Spiele sind nicht unumstritten. Umweltbelastungen, mangelnde Transparenz und soziale Probleme werden häufig in diesem Zusammenhang genannt. Wir wollen nicht, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele in einem Land ausgerichtet werden, das aus den Fehlern der Vergangenheit nicht lernt. Wir wollen auch nicht, dass dieses Großevent einem Land, in dem Menschenrechte verletzt werden, zur Selbstinszenierung dient. Die Bewerbung Köln/Rhein-Ruhr zeigt schon jetzt, dass sie andere Wege geht. Deshalb begrüßen wir den neuen, nachhaltigeren Ansatz für die Austragungsorte: dezentrale Ausrichtung, Nutzung bestehender Infrastruktur und somit weitgehender Verzicht auf Neubauten.

Als GRÜNE unterstützen wir den geplanten Bewerbungsprozess, bei dem die Menschen in Monheim am Rhein beteiligt werden und per Ratsbürgerentscheid mit über diese Spiele entscheiden. Und wir hoffen, dass sie wie wir JA zur Bewerbung für Olympia sagen.



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Termine

17.5.-6.6. Stadtradeln

31.5. Grüne Radtour

15.6. Stadtfest Monheim

Jeden Montag (außer Schulferien) ab 19:45 Uhr öffentliche Fraktionssitzung im Rathaus oder per Videokonferenz.
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