14.12.2016

Grüne fordern den Erhalt der Bäume auf der Sandstraße

Ginge es nach der Verwaltung würden die stattlichen Linden aus dem Straßenbild in Baumberg verschwinden. Im Zuge der Straßensanierung und Neugestaltung sollen fast alle der acht Bäume abgeholzt werden.

Gegen diese Pläne wehren sich die Anwohner der Sandstraße. Viele nutzten die Online-Plattform des Bürgerhaushaltes und sprachen sich vehement gegen die Pläne der Stadtplaner im Rathaus aus. Auch zweifeln sie die Auswirkungen der Schäden durch die Bäume an Gebäuden und Wegen an und befürchten, dass der Charakter ihrer Straße verschwindet.
Die Verwaltung stellte ihnen in einem schriftlichen Kommentar eine Überarbeitung der Pläne in Aussicht. Auch die GRÜNEN sehen den schleichenden Verlust von Straßenbäumen im Stadtbild sehr kritisch.

„Bäume haben keine Lobby, obwohl sie doch in der Stadt so wichtige Funktionen für unser Klima erfüllen. Sie prägen eine Straße und machen sie lebenswerter“, ist sich Manfred Poell, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion sicher.
Nach seiner Ansicht ist nicht ausreichend über Alternativen nachgedacht worden, um die Bäume zu erhalten.
Denn eines scheint nach den Worten des Bürgermeisters im zuständigen Planungsausschuss sicher: die Bäume sollen weg !

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07.09.2016

Das Projekt “essbare Stadt“ geht vollkommen neue Wege in der Grünplanung: In immer mehr Städten werden statt der klassischen Blumenbeete in öffentlichen Parks und auf Grünflächen vermehrt essbare Nutzpflanzen wie Himbeersträucher, Tomaten und Kräuter angepflanzt. Statt Zierbäumen wachsen Äpfel und Birnen.

 

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Stellungnahme vom 26.06.2016 der Monheimer GRÜNEN zur Diskussion um die geplanten Moschee- neubauten

Seit Jahren funktioniert das Miteinander vieler Kulturen und Religionen gut in unserer Stadt. Diese Vielfalt muss erhalten bleiben. Daher befürworten wir eine finanzielle Förderung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen.

Die aktuelle Debatte hinsichtlich der geplanten Moscheebauten aber zeigt, dass erheblicher Erklärungs- und vor allem auch Zeitbedarf besteht.

Das von Bürgermeister Zimmermann vorgelegte Tempo jedoch verhindert einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Statt die Fachausschüsse einzubeziehen, wird die Angelegenheit zur Chefsache erklärt, werden Politik und Bürgerschaft vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Ausgewogenheit der Förderung gesellschaftlich relevanter Gruppen bleibt bei diesem Politikstil für den Bürger intransparent. Zudem ist es bedauerlich, dass Kritiker dieses überhasteten und intransparenten Vorgehens in die rechte Ecke gestellt werden.   Mehr »

15.06.2016

GRÜNER Antrag: Fahrradstation am S-Bahnhof

Morgens mit dem Fahrrad zur S-Bahn, das Rad dort sicher und trocken unterstellen, vielleicht noch das Licht reparieren lassen, während man mit der Bahn zur Arbeit fährt: So könnte der Umstieg vom Fahrrad in die S-Bahn nach Wunsch der GRÜNEN im Rat der Stadt Monheim für Berufspendler zukünftig aussehen. Damit dies Realität werden kann, stellt die Monheimer Ratsfraktion im kommenden Planungsausschuss einen Antrag, der die Verwaltung beauftragt, mit der Stadt Langenfeld Gespräche aufzunehmen, um die Möglichkeit der Errichtung und des Betriebs einer gemeinsamen Fahrradstation am S-Bahnhof Langenfeld zu prüfen.   Mehr »

18.05.2016

Gegen den Weiterbetrieb der belgischen Pannen-AKWs

Wir GRÜNEN bringen in der Ratssitzung am 18. Mai eine Resolution gegen den Weiterbetrieb der belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel ein. Hierdurch sollen die Städte und das Land NRW, die gegen den Weiterbetrieb klagen, unterstützt werden. Denn Strahlung macht nicht vor Grenzen halt, auch nicht vor unseren Stadtgrenzen: In nur 130 km Entfernung von Monheim am Rhein betreibt der belgische Stromkonzern Electrabel das Atomkraftwerk Tihange und etwa 180 km Luftlinie entfernt das Atomkraftwerk Doel. Immer wieder kommt es in beiden Anlagen zu massiven Störfällen und Sicherheitsproblemen. Erst vor kurzem hat die belgische Regierung verkündet, zum "Schutz" an alle Einwohner Jodtabletten auszugeben.

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Grüne: Großzügige Verbindung statt Tunnel zwischen Alt-Monheim und dem Berliner Viertel

Presssemitteilung vom 15.02.2016

Die Fußgängerunterführung der Heine- bzw. Friedrichstraße unter dem Berliner Ring trennt nach Überzeugung der Monheimer Grünen das Berliner Viertel eher von Alt-Monheim statt die beiden Innenstadtteile zu verbinden.
Aus diesem Grund beantragen sie in der Sitzung des Planungsausschusses am 18. Februar die ebenerdige Ausbildung der Fußgänger- und Radfahrerverbindung zu untersuchen. Die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger sollen in einem Workshop erkundet und bei den weiteren Planungen mit einbezogen werden.
Manfred Poell, Sprecher der Ratsfraktion der Grünen: „Zur Umsetzung des strategischen Ziels, die Wohn-, Bau- und Sozialstruktur im Berliner Viertel zu verbessern, gehört auch, das „Viertel“ und die dort lebenden Menschen mit Alt-Monheim zu verbinden und nicht durch die vorhandene „Verbindung“ zu trennen.“

Durch die Optimierung der Beleuchtung oder ähnliche Maßnahmen kann nach grüner Auffassung vielleicht der Angstraum gemildert, nicht aber der städtebauliche und gesellschaftliche Schnitt zwischen den beiden Innenstadt-Teilen beseitigt werden.

Auch durch die wahrscheinliche Übernahme und verkehrliche Herabstufung des Berliner Rings, die zusätzlichen Anbindung zur Autobahn im Süden und die weitere Geschwindigkeitsreduzierung am Schulzentrum bieten sich gute Rahmenbedingungen für eine grundlegende Änderung.

Dabei sollte die ehemalige Post in die Planungen mit einbezogen werden.

„Anders als beispielsweise beim Umbau der Krischerstraße würde nicht nur eine bestehende, grundsätzlich funktionierende städtebauliche Situation optimiert, sondern eine völlig neue Verbindungs- und Aufenthaltsqualität an einem zentralen Punkt geschaffen.“, wie Manfred Poell ergänzt.
„Wir sollten in Ruhe mit den Planungen beginnen und die Realisierung in die noch zu erstellende Prioritätenliste für die Maßnahmen der nächsten Jahre aufnehmen.“

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10.02.2016

Grüne Dächer zur Verbesserung des Stadtklimas

Begrünte Dächer sind hübsch anzusehen und verbessern sogar das Klima in der Stadt. Denn die Gebäude darunter heizen sich im Sommer nicht so schnell auf, wodurch die Folgen von Hitzetagen gemildert werden. Zudem nehmen sie Regenwasser auf und entlasten so die Kanalisation. Daher beantragen die Grünen im kommenden Stadtplanungsausschuss die Entwicklung eines Förderkonzeptes für die Fassaden- und Dachbegrünung in Monheim. Investitionen der Hauseigentümer in eine Dachbegrünung sollen dann von der Stadt bis zu 50% bezuschusst werden. Auch sollen städtische Flachdächer in Zukunft nach Möglichkeit begrünt werden.
„Grüne Dächer verbessern nicht nur das Stadtlima, sie fördern auch die Artenvielfalt und nehmen wie ein Schwamm Wasser auf, wodurch Überschwemmungen bei Gewitterregen verzögert oder gar verhindert werden“, ergänzt Manfred Poell, Sprecher der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Antrag: Förderkonzept Dach- und Fassadenbegrünung

An den Vorsitzenden des ASUBV, Herrn Tim Kögler

Sehr geehrter Herr Kögler,
im Namen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bitte ich Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des kommenden Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt, Bau und Verkehrswesen am 18.02.2016 zu setzen:

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, bis zur Jahresmitte 2016 ein Förderkonzept für die Fassaden- und Dachbegrünung für die Stadt Monheim am Rhein zu entwickeln, um bei Neubauten und Sanierungen das Anlegen von begrünten Dächern und das Begrünen von Fassaden zu fördern. Im Rahmen des Förderprogrammes sollen Eigentümer Zuschüsse zu den Investitionskosten erhalten. Um den Anreiz attraktiv zu gestalten, sind Förderungen bis zu 50% der Kosten möglich. Die Stadt prüft bei öffentlichen Neubauten und Sanierungen grundsätzlich die Möglichkeiten der Dachbegrünung und setzt diese bei positivem Ergebnis um.    Mehr »

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Initiativen / Anträge / Anfragen aus 2015 siehe hier !!

URL:https://gruene-monheim.de/aeltere-iniativenantraege/initiativen-antraege-2016/